Taiheikaku

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泰平閣

Ein ruhiger Brückenpavillon,
wo japanische und westliche Stile harmonieren

Nach der Verlegung des Kaisersitzes nach Tōkyō 1868 wurden verschiedene Anstrengungen zur Revitalisierung der alten Hauptstadt Kyōto unternommen. Ausstellungen fanden von 1871 bis in die 1920er Jahre an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt statt. Die größte, die Vierte Nationale Industrieausstellung, fand 1895 im Kaiserpalast von Kyōto statt. Der Heian-jingu-Schrein wurde im selben Jahr gegründet, um an den 1100. Jahrestag der Gründung der Heian-kyō (die alte Hauptstadt und einer der früheren Namen Kyōtos) zu erinnern. Als 1916 der Ostgarten (Higashi Shin'en) geschaffen wurde, verlegte man eine der Ausstellungshallen des Palastes in den Schreingarten und nannte sie Shōbikan. Gleichzeitig wurde ein weiteres Bauwerk des Kaiserpalastes, die Taiheikaku-Brücke, in den Garten verlegt.

Die Shōbikan, die am Rande des Teiches liegt, ist in erster Linie dekorativ und nicht öffentlich zugänglich. Die Taiheikaku ist eine überdachte Brücke mit einem zweistöckigen Pavillon in der Mitte. Sie besitzt ein Zypressenrindendach mit Giebeln im chinesischen Stil (Karahafu), und der zentrale Pavillon wird von einer Phönixfigur gekrönt, einem Symbol für Tugend und Anmut. Im Inneren der Brücke stehen Holzbänke bereit, um den Blick auf den Teich und den Garten in Ruhe zu genießen.

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